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Das jüngste Gewitter

(Du Levande)
Schweden, 2007

Genre: Komödie / Drama
Bundesstart: 20. 03. 2008
Länge: 89 Min.
FSK: ab 6 Jahren
Verleih: Neue Visionen

STAB

Darsteller: Håkan Angser (Psychologe), Björn Englund (Tubaspieler), Eric Bäckman (Micke Larsson), Elisabeth Helander (Mia), Gunnar Ivarsson (Geschäftsmann), Lennart Eriksson (Mann auf dem Balkon), Patrik Anders Edgren (Professor), Pär Fredriksson (Teppichhändler), u.v.a.

Regie: Roy Andersson

HOMEPAGE

http://www.das-juengste-gewitter.de/

INHALT

In einer großen Stadt irgendwo in der nördlichen Hemisphäre. Die täglichen Absurditäten des menschlichen Lebens:

Da ist beispielsweise die junge Frau, die sich die Hochzeit mit einem begehrenswerten, aber unerreichbaren Rockmusiker erträumt. Oder der Psychologe, der es nicht mehr erträgt, seine Patienten mit ihren eingebildeten Krankheiten zu behandeln.

Oder der Frisör, der sich an einem ungehobelten Kunden mit einer Skinheadfrisur rächt. Oder der Familienvater, der sich an einer langen Tafel am Tischtuchtrick versucht und scheitert ...

INFO

"Das jüngste Gewitter" ist ein skurriles Meisterwerk, das auf sehr lustige und hintersinnige Weise das Thema der Vergeblichkeit irdischen Glücks variiert. Der Film zeigt den Menschen in allen seinen Aspekten voller Selbstsucht und Gleichgültigkeit, aber auch voller Mitgefühl und Liebe. "Das jüngste Gewitter" ist eine Hymne auf das Leben und die Menschlichkeit: In einer Reihe von fünfzig, in nur einer Einstellung gefilmten, Szenen teilen die Charaktere die Art von Alltagsmomenten, die auf den ersten Blick banal erscheinen mögen. Aus vielen einzelnen Tableaus bestehend, illustriert der Film mit all seinen Charakteren die vielen Aspekte des Menschseins. Er behandelt die kleinen und die großen Probleme, den täglichen Überlebenskampf im Kleinen und die philosophischen Fragen des Lebens im Ganzen. Wie ein Mosaik setzt der Film seine Geschichte aus verschiedenen alltäglichen Situationen zusammen und zeigt Menschen, die sich miteinander streiten, die sich beobachten, meiden, den Anderen vermissen, reden, lieben und zusammen leben. Jede Szene hält einen Lebensmoment fest, der zeigt, wie schön oder pathetisch, grausam oder gemein menschliche Beziehungen sein können.


 

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