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Vortrag mit Rolf Babucke, Thüringer Höhlenverein e.V. TERMIN Mittwoch, 30.07.2008 - 19.00 Uhr im UTOPOLIS EINTRITT Vorverkauf: 5 Eur / Abendkasse: 6 Eur Eintritt frei für Kinder bis 12 Jahre Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Riemann am Markt / Kino Utopolis / vhs Coburg, Löwenstraße HOMEPAGE http://www.blessberghoehle.de/ INFO Am 30. März 2008 stießen die Mineure im Tunnel auf einen Hohlraum unbekannten Umfanges. Sie versuchten den Hohlraum mit etwa 500 Kubikmeter Beton zu verfülllen. Nachdem diese Masse wirkungslos in der Höhle verschwand, wurden die Höhlenforscher zur Erkundung hinzugezogen. Am 3. April 2008 durften die Höhlenforscher für 3 Stunden die Höhle erkunden und entdeckten Räume ungeahnten Ausmaßes mit in Deutschland noch nicht gesehenen Versinterungen. Nach 5 Stunden mussten wir die Baustelle verlassen, der Zugang zum Höhlensystem wurde anschließend mit 900 Kubikmeter Beton verschlossen. Seitens der Bahn AG wurde Nachrichtensperre angeordnet und nach kurzer Unterbrechung wurde der Vortrieb wieder aufgenommen. Nach einigen Metern wurden erneut Hohlräume angefahren. Damit wurden die Ostteile der Höhle entdeckt. Am 12. und 13. April durften jeweils 6 Höhlenforscher zur Erkundung und Vermessung in die Höhle einfahren. Die Unterlagen wurden dem Landesbergamt und der Bahn AG zur Verfügung gestellt. Im ersten Teil des Vortrages werden die Bilder aller Höhlenforscher vom 3. April 2008 gezeigt. Im zweiten Teil werden die Bilder vom 12. und 13. April 2008 aus dem Ostteil der Höhle vorgestellt. Am 28. Mai wurden erneut ca. 70 Meter vor dem Südportal Hohlräume angeschnitten, die Bleßberghöhle 2 wurde entdeckt. Nicht ganz so groß, nicht sehr versintert, aber stark verbrochen. Das gesamte Areal ist von größtem Interesse für die Wissenschaft und muss geologisch bearbeitet werden. Aus diesem Grund ist auch unbedingt der Zugang zu den Höhlen erforderlich, denn jeder Meter Höhle bietet Rätsel für die Höhlenforscher! Die Höhle hat das Potential für eine Schauhöhle, was aber erst durch umfangreiche Vermessungen und Raumaufnahmen, bis zu den erforderlichen Genehmigungsverfahren und Untersuchungen belegt werden muss.
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